Landespressekonferenz Hamburg
Funktionen und Aufgaben
In der Landespressekonferenz (LPK) Hamburg als eingetragenem Verein sind zurzeit rund 230 Journalistinnen und Journalisten organisiert, deren Schwerpunkt die Berichterstattung über das politische Geschehen im Rathaus ist. Sie informieren über die parlamentarischen Debatten in der Bürgerschaft und über die Regierungstätigkeit des Senats sowie die einzelnen Behörden.
Gegründet wurde die Landespressekonferenz im März 1959. Die Mitglieder werden durch den aus ihren Reihen gewählten Vorsitzenden und einen Stellvertretenden Vorsitzenden repräsentiert.
Vorsitzender ist seit 1996 Jürgen Heuer (NDR), Stellvertreter seit 2005 Peter-Ulrich Meyer (Hamburger Abendblatt). Die LPK will ihren Mitgliedern die tägliche Arbeit mit Senat, Parteien, Fraktionen, Verbänden und Institutionen erleichtern sowie zwischen den einzelnen Redaktionen und dem Senat vermitteln.
Sie fordert somit im Sinne der Pressefreiheit Rechenschaft von den politisch Verantwortlichen und sorgt dafür, dass die Öffentlichkeit umfassend über die Arbeit der gewählten Abgeordneten und der Regierungsvertreter informiert wird.
Jeden Dienstag nach der turnusmäßigen Sitzung des Senats lädt die LPK zur traditionellen Pressekonferenz. Politiker und Regierungssprecher stehen dabei Rede und Antwort zu aktuellen Beschlüssen und laufenden Beratungen.
Viermal im Jahr werden zusätzliche Sonder-Landespressekonferenzen veranstaltet. Das sind Anlässe, um über Hintergründe wie beispielsweise zur europäischen Verfassung mit herausragenden Persönlichkeiten zu sprechen.
Außerdem lädt die LPK Politiker und andere wichtige Vertreter des öffentlichen Lebens zu einem großen Jahresempfang.
2004 beschloss der Vorstand der LPK, erstmals in seiner Geschichte die ideelle Trägerschaft des Hamburger Presseballs zu übernehmen. Nach dem Erfolg durch eine Konzeptänderung mit der Rückkehr zu einem klassischen Ball wird die Partnerschaft zwischen der „Stiftung der Hamburger Presse“ und der Landespressekonferenz fortgeführt.